top of page

 

Olfaktoria. Ein Audiowalk zum Durchatmen

gefördert durch den Innovationsfonds Kunst 2021, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg | für 3 Sprecher:innen


Der Geruchssinn ist das Waisenkind der Sinne. Obwohl uns Düfte und Gerüche im Alltag stark beeinflussen, wissen wir erstaunlich wenig über die Macht und Möglichkeiten dieser flüchtigen Wahrnehmungen. Doch ist es mit den Gerüchen so eine Sache – man kann vor ihnen nicht Augen oder Ohren verschließen. Wir lassen uns von Düften verführen, zucken zusammen, wenn wir den Geruch eines verlorengegangenen Menschen unvermutet riechen und wenden uns ab, wenn etwas im wahrsten Sinne des Wortes zum Himmel stinkt. Wie kein anderer Sinn ist der Geruchssinn mit unseren Erinnerungen und Emotionen verbunden.


Lange wurden wir aufgefordert, auf Abstand zu gehen. Der Körpergeruch anderer Menschen ist zu einer prekären Kostbarkeit geworden. In diesem Audiowalk führt uns eine junge Frau durch die vertraute und doch so unbekannte Welt der Geruchswahrnehmungen. Eine Welt, die für unsere Erzählerin schnell zur reinsten Überforderung wird, denn sie riecht unheimlich gut. Ein Spaziergang abseits der alltäglichen Pfade durch die Gerüche der Stadt — immer der Nase nach.

Pressestimmen

"...mit Hannah Zufalls literarisch starkem und klug konzipierten Audiowalk hat die experimentierfreudige Tübinger Bühne gezeigt, wie auch in Zeiten der Pandemie Theater vor und für Publikum gemacht werden kann." Elisabeth Maier, Esslinger Zeitung

"Dass es möglich ist, auch unter diesen Bedingungen etwas auszuprobieren, mit kleinen Abweichungen von vielfach gewohnten Wegen die Stadt und sich selbst wieder anders zu sehen, das lehrt beiläufig-vergnüglich der gut einstündige Theaterspaziergang." Dorothee Herrmann, Schwäbisches Tagblatt

"Nicht alles, was beim Hörspaziergang zur Sprache kommt, riecht man tatsächlich auch, der in der Altstadt zu tragenden Masken wegen. Eine zutiefst sinnliche und bilderreiche Sprache macht das aber wett und schärft das Bewusstsein." Christoph B. Ströhle, Reutlinger Generalanzeiger

bottom of page