Der Apple - Kurzfilm

Wenn wir über die Renaissance sprechen, welche und wessen Renaissance meinen wir damit? Automatisch denkt man an Menschen. Aber wer sagt, dass unsere Spezies zu neuen Höhenflügen unterwegs ist? Vielleicht sind wir nur die Geburtshelfer der Wiederauferstehung anderer Lebensformen. Wir haben künstliche Intelligenzen hervorgebracht, wir haben ganze Spezies ausgerottet, und dennoch wird unsere Spezies nicht ewig bestehen. Diese Tatsache zeigt uns die Pandemie auf drastische Art und Weise. Vielleicht wird es am Ende unser einziger Verdienst sein, dass wir neue unglaubliche Symbiosen geschaffen haben. Es ist Zeit für einen kleinen Perspektivenwechsel, was Menschen und Tiere, Technologie und Natur angeht!

Der Text von Hannah Zufall versucht einen Perspektivenwechsel auf die Beziehungen Mensch–Tier und Technologie–Natur und spielt mit dem Begriff „Renaissance“ als Neugeburt, die nicht zwangsläufig die Menschheit als eine vergängliche Spezies betreffen muss. In der Regiearbeit von Anja M. Wohlfahrt zusammen mit Kathrin Eingang wirken die Ensemblemitglieder Henriette Blumenau, Nico Link und Mathias Lodd mit.

Der Kurzfilm-Beitrag des Schauspielhaus Graz wird gemeinsam mit allen anderen Beiträgen für kurze Zeit am 9. Mai online zu sehen sein und schließlich am 18. Mai freigeschaltet: https://schauspielhaus-graz.buehnen-graz.com/etc-renaissance/kurzfilm-der-apple

 

Die Videos aller Beiträge werden auf der Website der ETC veröffentlicht: www.europeantheatre.eu